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Berufsunfähigkeitsversicherung - Absicherung gegen den Verlust der
eigenen Arbeitskraft
Immer wieder weisen Verbraucherschützer darauf hin, dass die
Berufsunfähigkeitsversicherung neben der Privathaftpflicht die
wichtigste Versicherung überhaupt ist.
Der Verlust der Arbeitskraft ist ein existenzielles Risiko. Können Sie
keine Arbeit verrichten, verdienen Sie auch nichts. Der Staat hilft im
Ernstfall nurnoch mit einer Minirente, der ab 1961 Geborenen.
Vergleich und Angebot zur Berufsunfähigkeitsversicherung
Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine vereinbarte Rente, wenn
Sie Ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können.
Berufsunfähigkeitsversicherung – ab wann
und warum
Das Thema „Versicherungen“ wird für die
meisten erst mit dem so genannten „Ernst des Lebens“ interessant, dann,
wenn sie von Schule abgehen und ins Berufsleben einsteigen. In den
Überlegungen, welche Versicherungen benötigt werden, um bestmöglich
abgesichert zu sein, sollten auch die Berufsunfähigkeitsversicherung und
die private Unfallversicherung eine Rolle spielen. Das gilt für
Lehrlinge in handwerklichen Berufen ebenso wie für Auszubildende im Büro
und alle, die sich selbständig machen.
Gesundheit ist
zerbrechliches Gut. Sich heute bester Gesundheit zu erfreuen, heißt
nicht, dass es auch morgen oder übermorgen so ist. Erlaubt sein muss die
Frage, wie sich das Leben verändert, wenn das Schicksal zuschlägt und
man arbeits- oder berufsunfähig wird. Laufende Kosten bleiben. Aber wer
übernimmt sie? Und, wenn man ans Alter denkt: Was ist mit der
Altersvorsorge? Diese Gedankenspiele sind nicht unberechtigt angesichts
von 300.000 Menschen, die in der Bundesrepublik jährlich berufsunfähig
werden. Zehn Prozent der Betroffenen haben das 40. Lebensjahr noch nicht
erreicht. Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig es ist, für die eigene
Zukunft vorzusorgen.
Als Ursache für
Berufsunfähigkeit machen Unfälle nur einen Bruchteil aus, der bei rund
zehn Prozent liegt. Mehrheitlich sind es Krankheiten, die dafür
sorgen, dass der Beruf nicht weiter ausgeübt werden kann. Das gilt für
chronische Gelenkkrankheiten, Rheuma, neurologische und psychische
Erkrankungen, Krebs, Herz-, Gefäß- und Atemwegserkrankungen.
Per Definition liegt
eine Berufsunfähigkeit dann vor, wenn man in seinem Beruf überhaupt
nicht oder nur mit einer Leistungsfähigkeit von 50 Prozent ausüben kann,
gleich ob ein Unfall oder Krankheit die Ursache ist. Belegt wird die
Berufsunfähigkeit grundsätzlich durch ein Attest vom Arzt.
Besonders wichtig ist
eine Berufsunfähigkeitsversicherungen für alle, die den Jahrgängen nach
1960 angehören. Welcher Beruf ausgeübt wird und ob angestellt, beamtet,
freiberuflich oder selbständig, ist ohne Belang, Entscheidend ist das
Geburtsdatum. Nur, wer vor dem 1. Januar 1961 geboren wurde kommt seit
der Neuregelung 2001 noch in den Genuss der staatlichen
Berufsunfähigkeitsversicherung.
Alle anderen sind
schlechter gestellt: Kann man, unabhängig vom ausgeübten Beruf, nur noch
weniger als drei Stunden am Tag arbeiten und ist nach diesem Stichtag
geboren, bleibt lediglich die Erwerbsminderungsrente. Sie beträgt nur
rund ein Drittel des letzten Bruttoeinkommens.
Infos Berufsunfähigkeitsversicherung
Mit einer privaten
Berufsunfähigkeitsversicherung vorzusorgen, ist allerdings nicht jedem
möglich. Die Versicherungsgesellschaften schließen einige
Personengruppen von vorneherein in den Vertragsbedingungen aus. An
erster Stelle stehen physisch oder psychisch chronisch Kranke,
Taubstumme und Blinde. Ebenfall ausgeschlossen sind alle Berufe, die
entweder ein sehr hohes Risiko mit sich bringen oder aber nur ein stark
schwankendes Einkommen bieten. Darunter fallen beispielsweise
Schausteller, Piloten und Berufstaucher.
Wer eine
Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen kann, sollte vor der
Unterzeichnung des Vertrages die Vertragsbedingungen einer genauen
Prüfung unterziehen. Da die BUV eine Vielzahl von Varianten bietet, ist
das zwingend nötig. Auf der Website der Stiftung Warentest findet sich
eine Orientierungshilfe in Form einer Checkliste für den Vertrag. Gegen
Gebühr kann man diese Liste bei Stiftung Warentest herunter laden. Sie
erleichtert den Vergleich der Versicherungsangebote. Der „Verzicht auf
die abstrakte Verweisung“ und die „Nachversicherungsgarantie“ sind zwei
der Punkte, auf die besonders geachtet werden muss. Die
Nachversicherungsgarantie macht es möglich, die Versicherungssumme
aufzustocken. Eine erneute Gesundheitskontrolle ist dann nicht nötig.
Beim Verzicht auf die abstrakte Verweisung zahlt die Versicherung auch
für den Fall, dass zwar der erlernte Beruf nicht mehr ausgeübt werden,
dafür aber eine berufsfremde Tätigkeit aufgenommen werden kann.
Hinweis:
Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich:
Der
Online Versicherungsvergleich für die
Berufsunfähigkeitsversicherung wird durch unseren Partner Transparent
GmbH durchgeführt, der Ihre Daten, wie in den Datenschutzbestimmungen
und in den AGB festgehalten, weiterleitet. PKV05.de wertet die Daten
selber nicht aus.
Weitere Links:
Vergleich private
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